Schönheit ist subjektiv



Schönheit Es ist stets das Beste, auf seine Körper zu hören. Körper und Geist unterscheiden sich nur zu gerne in ihrem Willen. Diesen Kampf kann man nie endgültig gewinnen. Selbst wenn es der Geist schafft sich gegen den Körper durchzusetzen, etwa indem man seinen inneren "Schweinehund" besiegt, kommt doch irgendwann der Moment, in dem der Körper sich durchsetzen kann. Das ist nichts Ungewöhnliches, das ist einfach nur menschlich. Körperliche Gesundheit lässt sich von geistiger Gesundheit differenzieren. Körperliche Gesundheit ist meist von der eigenen Fitness abhängig. Ist diese Fitness vorhanden und leidet man nicht unter einer Krankheit, dann kann man von körperlicher Gesundheit sprechen. Geistige Gesundheit ist meist schwieriger aus eigener Kraft zu erreichen.

Körperliche Gesundheit kann aus eigener Kraft erreicht werden, wenn eine Krankheit zu besiegen ist. Geistige Gesundheit erfordert weit mehr als der Kampf gegen eine Erkältung. Mit geistiger Gesundheit meine ich, dass man sich selbst akzeptiert und respektiert. Zuerst muss man sich selbst mögen, sich selbst respektieren, um in der Lage zu sein von anderen Menschen gemocht und respektiert zu werden.

Gegenseitiger Respekt sollte etwas ganz Natürliches es. Schwierig wird die Situation dann, wenn man seinen Körper nicht mag, sich selbst nicht mag. In dieser Situation ist man in einem ständigen Kampf mit sich selbst. Diesen Kampf kann man gewinnen, doch das kann dauern. Etwas besonders Wichtiges ist festzuhalten: Schönheit ist subjektiv. Wenn ich mich mag wie ich bin, dann spielt es eigentlich keine Rolle was andere über mich denken. In der Realität ist das leider nicht so einfach umzusetzen. Besonders dann nicht, wenn man gerne von allen gemocht wird.

vDer Schlüssel zum Erfolg liegt im gegenseitigen Respekt. Jeder soll andere Menschen so behandeln wie er selbst behandelt werden möchte. Es ist eine Gleichbehandlung aller Menschen notwendig. Es darf keine Rolle spielen woher man kommt, welcher Religion man angehört, welche sexuelle Orientierung man hat oder welche Hautfarbe man besitzt. Das scheint ein sehr schwer zu erreichendes, vermutlich unmöglich zu erreichendes Ziel zu sein. Zum Glück ist das nicht die einzige Lösung.

Es gibt immer schwierige Momente im Leben, wo man eingeschüchtert ist und Angst hat zu sich selbst zu stehen. Eines steht auf jeden Fall fest: Ein Mensch, der mich nicht so akzeptiert und respektiert wie ich bin, der kann mir nicht viel Gutes wollen und dieser Mensch ist es nicht wert mein Freund zu sein. Meist entsteht Antisemitismus aus Angst und Furcht vor dem Fremden und Unbekannten. Jeder kann für sich selbst bestimmen was er von sich preisgibt und mit vereinten Kräften können wir den Leuten, die uns das Leben schwer machen, zeigen, dass es nicht schlimm ist anders zu sein.

Es ist ein Geschenk, das manche noch lernen müssen zu respektieren. Jeder Mensch hat das Recht er selbst zu sein und manchmal muss man aufstehen und kämpfen, um frei zu sein!